Halbzeiler - oder wie jetzt?
| Fänger: | Stefan Janssen |
| Gewicht: | 17,50 kg |
| Köder: | sonstige Partikel |
| Fangdatum: | 02.07.2015 |
| Ort: | Frankreich |
| Gewässer: | See |
...zu diesem Zeitpunkt schienen die Fische durchzudrehen - es war unser letzter Abend, die letze Nacht in Nordfrankreich, als ich mit dem kleinen Invader über den Dschungel aus Meterhohem Kraut glitt. Im Drill einer, der scheinbar auf dem Supermann-Heft geschlafen hatte - kaum zu bändigen, ich gewann 8 Meter Schnur, er holte sich 9 zurück. als ich dann zwecks Orientierung auch noch auf die Idee kam, meine Kopflampe einzusetzen, mit dieser auch kurz ins Wasser leuchtete, sah ich den "Helden" unter Wasser, ich sah Schuppen, Schuppen - und sah, dass es kein Schuppi war, sondern einer der Fische, wofür wir gekommen waren...
Ein Fisch wo das Gewicht mal übrhaupt keine Rolle spielt.
Stefan Janssen / Frankreich / 06.07.2015
Manchmal darf es auch kleiner sein
| Fänger: | Zohan |
| Gewicht: | 9,00 kg |
| Köder: | Mais |
| Fangdatum: | 03.07.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Unbekannt |
Fast 2 Monate sind nach meinem letzten Fisch aus diesem See jetzt vergangen. Nicht das ich mich nicht bemüht hätte! Ich habe jede freie Minute an den Ufern geknozt, immer mit der Hoffnung einer der Fische würde meinen 24mm Hakenköder einsaugen. Nur Leider ging der heiß ersehnte Wunschtraum nicht in Erfüllung. Ich probierte mich durch die komplette Palette der Veränderungen. Ich änderte Vorfachlängen, das Vorfachmaterial, die Haken, die Menge an Boilies die ich fütterte bis zu dem Punkt, an dem ich meine Falle einfach irgendwo versenkte und auf die Güte Fortunas hoffte. Doch diese schenkte mir in der kompletten Zeit keinerlei Beachtung. Ab einem gewissen Punkt fängt man an sein tun und seine Fähigkeiten anzuzweifeln. Ich musste etwas anderes sehen und meine Gedanken neu ordnen, da kam ein Ausflug nach Österreich, der noch auf dem Zettel stand, grade Recht. Dort konnte ich mit meinem Amigo einige Fische an einer großen Schottergrube überlisten und das Feuer in mir, begann wieder zu brennen. So befischte ich kurze Zeit nach meiner Ankunft einen ca. 10 ha großen See den ich bis Dato kaum Beachtung schenkte. Auch hier lief es und ich konnte mit 2 Fischen auf der Habenseite meinen, nach Erfolg riechenden, Tand im Wagen verstauen. Mit ordentlich Motivation im Nacken ging es eines schönen Nachmittages wieder an meinen Endgegner See um am nächsten Morgen auf dem Boden der Tatsachen wieder nach Hause zu fahren. „Was zur Hölle mache ich nur falsch?“
Mittlerweile habe ich wieder Nachtschicht und ich denke in der heißen Hallenluft nochmal über meine Vorgehensweise nach. Ich habe viel verändert, aber nie die Größe meiner Köder variiert. Gedacht, getan! Nach der Schicht füllte ich einen schwarzen Eimer mit Hartmais und stellte ihn in die Sonne zum „kochen“. Vor der Arbeit packte ich mein Gefährt und startete zuversichtlich Richtung Maloche.
Mitten in der Nacht bekamen wir ein heftiges Gewitter. Ich lehnte mich gewaltig aus dem Fenster und kündete bei meinem Kollegium das ultimative Fangwetter an. Muhahaha – Ja, die Fresse aufreißen konnte ich noch. Abgestempelt, ab ins Auto und Richtung Teich. Dort angekommen befischte ich mit zwei Ruten die obligaten Spots mit den vermeintlich guten Boilies und eine dritte warf ich, bestückt mit einem einzelnen Maiskorn am Haar, direkt neben ein kleines Krautfeld unmittelbar vor dem eigenen Ufer. Noch 3 leicht beladene Kellen großflächig gefüttert und die letzte Falle war scharf. Ich rauchte noch eine Zigarette und fiel komplett erledigt auf meine Liege. Zumindest für eine Stunde denn meine Funke riss mich mit einem 1a Fullrun unbarmherzig aus dem Traumland. Nach kurzem aber heftigem Drill konnte ich einen kleinen Schuppmann einnetzen. Die Größe spielt zu diesem Zeitpunkt nur eine untergeordnete Rolle. Dieser Fisch war Balsam für mein geschundenes Selbstvertrauen und gab mir die Bestätigung die ich brauchte. Man darf einfach nichts unversucht lassen und niemals aufgeben. Karpfenangeln kann so verdammt ungerecht sein! In der Zukunft werde ich weiter mit kleinen Ködern experimentieren, immer in der Hoffnung dass eines Tages ein wahres Schwein den Leckerbissen eingesaugt hat und meinen Delkim zum schreien bringt. Bis dahin heißt es aber probieren geht über studieren und wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Zohan / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Auf Strecke
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 19,60 kg |
| Köder: | Boilie |
| Fangdatum: | 28.06.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Ein fetter Spiegler auf Strecke. Die dicken fängt man auch auf Strecke.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Auf Strecke
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 14,80 kg |
| Köder: | Boilie |
| Fangdatum: | 28.06.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Auf Strecke halte ich mich im Sommer am Kanal am liebsten auf. Die meisten Karpfenangler treiben sich an Schleusen, Häfen, Wendebecken und Stichkanälen rum. Ich verziehe mich ins nix wo sonst keiner zu sehen ist und fange dort meine Fische.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Cali
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 17,70 kg |
| Köder: | Boilie |
| Fangdatum: | 17.06.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Auf meinem Futterplatz auf Strecke konnte ich auch diesen Kugelrunden, fast schon platzenden Spiegler fangen. Ein alter Bekannter.....Freunde konnten den Fisch schon einge Jahre zuvor mit weniger Gewicht in einem anderem Kanalabschnitt fangen. Ich taufte den Fisch auf Cali.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Auf Strecke
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 11,80 kg |
| Köder: | Boilie |
| Fangdatum: | 16.06.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Auf einem Futterplatz, im Niemandsland der ewig langen Strecke, konnte ich diesen Schuppi fangen.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Schuppi aus der Schleuse
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 13,00 kg |
| Köder: | Boilie |
| Fangdatum: | 23.05.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Nach verschiedenen Stellen am Pfingstwochenende konnte ich, in der dritten Nacht und Stelle, diesen Schuppi im Schleusenbecken erwischen.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Der Start
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 11,50 kg |
| Köder: | Boilie |
| Fangdatum: | 05.06.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Der erste Fisch auf dem Dauerfutterplatz.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Spontaner Schuppi
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 13,30 kg |
| Köder: | sonstige Partikel |
| Fangdatum: | 27.05.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Den Abend vorm Pfingstwochenende entschied ich mich spontan eine Nacht vor der Schleuse zu fischen. Ein Hanf/Weizen/Tigernuss Ball in Damen Strumpfhose brachten den Fisch. Mit der Spodrod legte ich einen großen Futterteppich aus diesen Partikeln an.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015
Kanalschuppi
| Fänger: | Chris Scheller |
| Gewicht: | 13,80 kg |
| Köder: | Boilie |
| Fangdatum: | 14.05.2015 |
| Ort: | DE - Niedersachsen |
| Gewässer: | Kanal |
Dieser schöne Schuppi ging mir am Himmelfahrts-Wochenende in der zweiten Nacht am Kanal ans Band.
Chris Scheller / DE - Niedersachsen / 05.07.2015