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Deine Story / 30.08.2019

Paschi und Rosi: Karpfen-Boykott im Rheintal

Es gibt Situationen am Wasser, die kann man sich nicht ausdenken und will sie am liebsten erst gar nicht erleben. In genau so einer misslichen Lage, in der alles schief läuft und ein Misserfolg den nächsten jagt, befanden sich auch Christopher Paschmanns und David Rosemeier, als die beiden vier Tage zusammen das Rheintal erkundeten. Wie die beiden ersten Tage verliefen, konntet ihr bereits in den brandneuen DGW Folgen sehen, doch damit war die Pechsträhne noch lange nicht vorbei – David berichtet:

Geht da was?

Nach zwei zähen Tagen am Low-Stock-Pool, waren zwei brandneue Da-Geht-Was-Folgen endlich im Kasten. Ein zweiter See, der einen durchaus vorzeigbaren Fischbestand aufweist, wollten Christopher und ich für die nächsten zwei Tage in Augenschein nehmen. Voller Euphorie über den gerade noch so abgelenkten Blank am ersten Gewässer und mit dem Wissen, dass ich einige Tage zuvor ein kleines Erbe in den zweiten See gekippt hatte, machten wir uns auf den Weg. Seit Tagen drückte ein konstanter Süd-West-Wind auf das von mir befütterte Ufer und stimmte mich optimistisch, dass uns wohl eine schlaflose Nacht bevorstand – abwarten. Während ich das Tackle mit der Falte zum Platz ruderte, tat Christopher etwas für seine Fitness und stemmte den überladenen Trolley in Richtung Angelplatz.

Das Erbe am Grund des Sees

Wollen wir den Platz erst mal mit der U-Cam abchecken, bevor wir hier überhaupt Angeln?“ Gute Frage, zugegeben, doch der bereits angesprochene Fischbestand müsste die 48 Stunden, in denen das Futter auf dem Platz lag, eigentlich gut genutzt haben. Spoiler: Hatte er nicht! Wir verteilten unsere vier Rute direkt vor den Füßen und harrten der Dinge, die da kommen mögen. Am nächsten Morgen wachte ich ausgeschlafen und mit schlechter Laune auf, es hatte sich kein Fisch auf meinem Erbe eingefunden und die spätere Kontrolle mit der Cam brachte Gewissheit: Das Futter lag größtenteils noch an Ort und Stelle. Hätte ich mal lieber auf Christopher gehört, na ja, weiter geht es. Zum Glück befand sich vor dem gegenüberliegenden Ufer ein riesiges Krautfeld, in dem wir die Karpfen tagsüber vermuteten.

Dreißiger für Christopher

Mit der Entscheidung, die Montagen dort rüber zu ziehen, nahm das Unheil seinen Lauf. Doch der Reihe nach. Zunächst konnte sich Christopher mit einem durchaus vorzeigbaren, wenn auch komplett ausgehungerten Mittdreißiger entschneidern. Der Fisch gab uns Motivation und machte Hoffnung auf weitere Bisse, als schließlich die Dämmerung hereinbrach, sollte alles anders kommen als geplant.

Zwischen den Fronten

Die Sonne verschwand hinter den Bäumen und der erste Schuss fiel…Schuss? Richtig, denn an diversen Seen im Rheintal gibt es seit geraumer Zeit zahlreiche Ochsenfrösche, die von den Behörden dezimiert werden. Ihr müsst euch das so vorstellen: Mitten in der Nacht fahren zwei, mit Kleinkaliber Gewehren bewaffnete Menschen auf einem Boot und mit fetten Lampen über den kompletten See, halten alle paar Meter an und knallen den erwähnten invasiven Frosch ab. Unangenehm, sich als Angler im Schutz der Dunkelheit und im indirekten Schussfeld am See aufzuhalten. Wir hörten die Schüsse und sahen die Lampen immer näherkommen. Christopher reagierte schnell und machte die beiden Kollegen auf seine Schnüre aufmerksam.

Vollrun durch ungebetene Gäste

Er hatte gerade ausgeredet, da signalisierte sein Bissanzeiger bereits einen Vollstart. Es war bereits zu später, das Boot mit dem E-Motor war geradewegs über seine Schnur gefahren, Christopher konnte nur beruhigend vom Ufer auf die finsteren Personen, die bewaffnet mitten auf dem See seine Schnur eingesammelt hatten, einreden und sie bitten, seine brandneue Geflochtene aus dem Motor zu befreien. Nach einigen Versuchen glückte das Unterfangen und er konnte die Montage, welche irgendwo im Krautfeld lag, einsammeln fahren.

Zoff bei düsterer Nacht

Während dessen hatte sich ein Wels-Vertikal-Angler im Schutze der Dunkelheit am Rand des Krautfelds positioniert und war fleißig mit einem Wallerholz dabei…na ja, Welse hätte er an dieser Stelle bestimmt nicht gefangen. Umso verständlicher also auch seine leicht gereizte Reaktion, als Christopher plötzlich neben ihm auftauchte, um seine Montage einzusammeln. Im wilden pfälzischen Dialekt schimpfend, gab er ihm zu verstehen, seine Montage nicht so weit rauszuschleppen. Recht hatte er vermutlich, aber manche Situationen erfordern eben auch besondere Maßnahmen. Sein Groll gegenüber uns Karpfenanglern schien grenzenlos und als ein paar Minuten später ein Kontrolleur bei uns auf der Matte stand, wussten wir, wem wir den späten Besuch zu verdanken haben. Zu Schulden kommen ließen wir uns jedoch nichts und so durfte der Herr unverrichteter Dinge wieder in die Nacht verschwinden.

Ich kürze die Geschichte hier ab: Auch in dieser Nacht waren die Fische vollends in ihre Sommerlethargie verfallen und interessierten sich nicht die Bohne für unsere Montagen. Doch wir werden wiederkommen und dann schlägt's dreizehn!

Macht was aus dem Sommerloch,

Paschi und Rosi

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